Über mich


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Mein Körper liebt das was ich in meiner Arbeit tue:

im Rhythmus des weiblichen Zyklus leben und arbeiten, Zeit und Raum haben, Entspannung, stundenlange Massagen, Genuss, Berührung, Stille, schöne Musik, duftende wertvolle Öle und Räucherungen, köstliche biologische Kulinarik, Gewürze, Tee, wilde Kräuter und Blumen, Wärme, Dämpfe, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Sinnlichkeit, Kreativität, Klarheit, Sicherheit, Geborgenheit, Begegnung und Bewegung, Authentizität, Verständnis und eine gute Prise Humor mit gesundem Menschenverstand:

die feine, natürliche und zyklische Frauen-Lebensart, eben!

Ja und wie alltäglich darf denn eine solche Lebensart bitteschön sein? Sie darf wie der wiederkehrende Wöschberg, der himmelhochjauchzende Geschirrturm, die ewige Fensterputzerei, das herum Staubsaugen und der ganz gewöhnliche Katzenjammer ganz und gar wiederkehrend und alltäglich sein!

Miau, grrr und schnurr zusammen – sozusagen!!!

(Ja genau, ich liebe meine Katzen mit wenn und aber…)

Faszination

Als Kind wollte ich Detektivin werden – das bin ich erstaunlicher Weise auch geworden – ein bisschen anders zwar als damals gedacht: Seit 41 Jahren erforsche ich meinen Körper und vor mehr als 20 Jahren hab ich mich auch beruflich darauf eingelassen. Durch grosse Widerstände haben sich die Dimensionen dieser Thematik für mich weit ausgedehnt und sind das Spannendste und gleichzeitig Entspannendste überhaupt geworden:

physisch – Mensch – Frau zu sein.

Ein immer tieferes Staunen und Wertschätzen hat sich entfaltet. 50 tausend Milliarden lebendige Zellen zusammen als Gemeinschaft – als menschlichen Körper, die schwingen und tanzen in stetigen, pulsierenden, lebendigen Rhythmen, die eingebettet im Ganzen und fortwährend im Austausch, in Verbindung und Auflösung sind. (Dazu kommt die Kooperation mit weiteren 500 Billionen Bakterien in und auf uns!) Eine für den Verstand unfassbare Fülle an Wandlungen und Vorgängen bildet unsere ganz alltägliche Lebens-Basis.

Und Achtung! Wir Frauen haben einen natürlichen, weiblichen Zyklus (auch wenn wir nicht mehr bluten) – diesen wieder im  Fokus, befreit und bewusst in unser schnelles Leben integriert – verändert alles…

Erfahrungen und was daraus entsteht...

 

In meiner Arbeit und dem Erleben von unterschiedlichsten Ausbildungen, Methoden, Therapien und Prozessen, den Menschen, Beziehungen, meinem Körper, meinen Sinnen, den Systemen und Organen, einem grossen Myom in meiner Gebärmutter, der Mutterschaft, 16 Jahre Ehe und der Scheidung, einer neuen wundervollen Partnerschaft, der Schulzeit und dem Erwachsenwerden unserer Tochter hab ich vieles entdeckt, erweckt, ausprobiert, verabschiedet, beendet und gelernt. Meine Arbeit und das eigene Leben haben sich stehts ergänzt, durchmischt und beflügelt – dies ist bis heute so!

In meinem Leben als Frau habe ich viele schwarze Löcher erlebt und mich darin verloren – bis ca. 37 bin ich quasi von einem schwarzen Loch ins andere gefallen: damit meine ich Zustände (im Aussen aber auch in meinem Körper) in denen ich Grundsätzliches vermisst habe, weil da entweder nichts war oder ich keine Ahnung hatte was da war!!! Das alles hat mich lange Zeit total verunsichert. Als erstes war das meine Menarche. Da war Blut, meine Mutter die ihr Möglichstes tat – mich mit Globuli und Tinkturen und Bettflasche versorgte. That’s it…zyklisch, alle Monate Horror-Krämpfe und Schmerzen, kotzen und kollabieren – wurde zur Selbstverständlichkeit und Normalität. Monat für Monat ein unbeachtetes Funktionieren in der Schule, in der Arbeit, im Aussen…Dann kam mein zweites schwarzes Loch nach der Geburt unserer Tochter: Es war eine wunderbare Geburt mit Hebamme in einem Holzhaus in New Zealand mit meinem damaligen Mann zusammen in der Badewanne. Ich war überglücklich und so stolz auf mich. Doch dann in den nächsten Tagen stand ich vor dem nächsten schwarzen Loch: ich, mein Körper hatte so viel geleistet und wundervolles vollbracht und da war irgendwie nichts – keine Anerkennung, schnell Normalität, ein Blumenstrauss für die Hebamme, am Abend ein Film zusammen schauen, ein neues Menschlein…ich war in einer Art Schockstarre, mein damaliger Mann hat sein Bestmöglichstes getan – auf jeden Fall! Aber mir fehlte was ganz Tiefes – jedoch was? Da war nichts! Die nächsten schwarzen Löcher kamen dann im Verlauf des Erwachsenwerden meiner Tochter – es waren immer Übergänge, die ich und mein Umfeld übergingen. Acht- und ahnungslos, oder überfordert – und in mir brennte ein tiefer Schmerz. Die 1. Menarche, ich schlitterte drauf zu und hatte mich doch so vorbereitet als Mutter, auch einen Kurs für Mädchen organisiert und bestimmt das Beste zu diesem Zeitpunkt gemacht. Ich war jedoch allein, ich fühlte mich hundselend allein…Und langsam langsam dämmerte es mir, was da fehlte und welche Löcher ich stopfen will/muss! Einerseits und als Nr.1 Priorität: mich um mich selbst kümmern, mich nähren und selbstregulieren lernen! (Die persönlichen Anteile/Muster angehen und lösen, die kollektive Thematik anerkennen und all dies differenzieren!) Andererseits sind Rituale, Würdigungen, Wissen, Antworten, Unterstützung, Verständnis und Liebe, Körpernähe, die Seelenebene, den Raum dazu und Visionen – die mir als Frau und Mutter in meinem Umfeld gefehlt haben! Übergänge können erschüttern und diese alleine zu tragen, auszuhalten und zu gestalten sind schwer. Gleichwohl weiss ich, dass schlussendlich eine jede selbst für ihr Wohl verantwortlich ist – jedoch Unterstützung darin, das möchte ich bieten! Ich möchte für meine Tochter, mich und dich und deine Töchter neue, sinnvoll sinnliche Rituale für ein neues Körperkulturgut und Weltgeschehen kreieren und umsetzen. Es werden Leitplanken für ein wertschätzendes und kraftvolles Frauenleben sein. Dazu werde ich den weiblichen Körper an die 1. Stelle setzen. NEIN, DIESEN ÜBERGEHE ICH NIE MEHR! Das heisst, vor jedem Übergangsritual wird der Körper ausgiebig wahrgenommen, gehört, gefühlt, massiert, entspannt und vorbereitet. Dann drüber geschlafen und der Intuition, Vision und den Träumen Raum gegeben. Am nächsten Tag gestalten wir das Ritual mit verbundenen Menschen zusammen. Körper, Natur, Gemeinschaft, Anerkennung, Würdigung, Segnung, Bewegung, Musik, Stille, Feierlichkeit, Kulinarik, Weisheit und Wissen- so wie’s passt und stimmt…wow ich geh durch die Decke bei dieser Vorstellung! So, das ist meine rosige Zukunft. Yes…da gehts lang. Bin auf dem Weg und lerne so viel dazu – kommst du mit???

Nehmen wir unser Wohl jetzt in unsere Verantwortung und gestalten eine neue Welt!

Fazit

Ich bin hier weil es Zeit ist

für mehr Himmel auf Erden!

Dazu geniesse ich ganz alltäglich meinen Körper, habe in meinem Leben mehr als genug von allem was ich für den vollen Ausdruck brauche, erweitere meine Perspektiven und Möglichkeiten und gestalte eine sinnliche Körperkultur. Und so richtig schön, authentisch und kreativ wird’s für uns alle (und für Mütter so eine Erleichterung!!!) wenn wir uns sobald als möglich ein bedingungsloses Grundeinkommen erlauben und einrichten!

Für hinderliche Muster aus den letzten Jahrtausenden gibt es keine Verwendung mehr! YEAH

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