Über mich


“ Sich selbst zu lieben, ist eine der grössten Herausforderungen und zugleich der Schlüssel. Nur wer sich selbst kennt und liebt – mit all seinen Schatten und Sonnenseiten, Grenzen, Weiten und Tiefen – kann sich dem Leben anvertrauen und auch andere wirklich begleiten und unterstützen.“ 

Ich bin:

ein Teil dieser wunderbaren Erde, eine Frau, eine Mutter, eine Geliebte, eine Liebende, eine Begleiterin, eine Berührerin, eine Zuhörerin, eine Feinfühlerin, eine Zumuterin, eine Schwellenhüterin und -gängerin, eine Vermittlerin, eine Vertraute, eine Verbundene, eine Sinnliche, eine Ankommende, eine Geniesserin, eine Entspannte, eine mit Grenzen und Weiten, eine mit Freiraum und Aufgaben, eine mit Hoffnung, eine mit Zukunft, eine mit tiefen Wurzeln, eine mit Erfahrungen, eine mit unerschütterlicher Sehnsucht nach Frieden…

Faszination

Als Kind wollte ich Detektivin werden – das bin ich erstaunlicher Weise auch geworden – ein bisschen anders zwar als damals gedacht: Seit 40 Jahren erforsche ich meinen Körper und vor mehr als 20 Jahren hab ich mich auch beruflich darauf eingelassen. Durch grosse Widerstände haben sich die Dimensionen dieser Thematik für mich weit ausgedehnt und sind das spannendste und grösste Abenteuer überhaupt geworden:

physisch – Mensch – Frau zu sein.

Ein immer tieferes Staunen und Wertschätzen hat sich entfaltet. 50 tausend Milliarden lebendige Zellen zusammen als Gemeinschaft – als menschlichen Körper, die schwingen und tanzen in stetigen, pulsierenden, lebendigen Rhythmen, die eingebettet im Ganzen und fortwährend im Austausch, in Verbindung und Auflösung sind. (Dazu kommt die Kooperation mit weiteren 500 Billionen Bakterien in und auf uns!) Eine für den Verstand unfassbare Fülle an Wandlungen und Vorgängen bildet unsere ganz alltägliche Lebens-Basis.

Mein Angebot an Methoden sind Möglichkeiten dem weiblichen Körper achtsam zu begegnen, ihn in seiner Tiefe zu erfahren, zu ehren und unsere Selbstwirksamkeit zu erforschen.

Erfahrungen

 

In meiner Arbeit und dem Erleben von unterschiedlichsten Ausbildungen, Methoden, Therapien und Prozessen, den Menschen, dem Körper, unseren Sinnen, den Systemen und Organen, hab ich vieles entdeckt, erweckt, ausprobiert und gelernt. Meine Arbeit und das eigene Leben haben sich stehts ergänzt, durchmischt und beflügelt – dies ist bis heute so!

Mit der Geburt unserer Tochter kam auch die Babymassage ins Leben. Daraus entwickelten sich Kurse für andere Frauen. Mit den Jahren wurde die Dringlichkeit der Mutterpflege in meiner Arbeit und die Selbstliebe in meinem Leben notwendig. Mir wurde bewusst, dass das Wohl von uns selbst als Frauen, Müttern, unseren Körpern, Schössen, Gebärmüttern und der MutterErde ganz zentral ist-

aber noch nicht in unserem Zentrum steht! 

Nehmen wir unser Wohl in unsere Verantwortung.

Fazit

 

Ich bin hier weil es Zeit ist:

  • wieder in Balance zu kommen
  • meinen Körper zu geniessen!
  • dem alltäglichen Staunen Platz zu schenken
  • Perspektiven zu erweitern
  • eine sinnliche Körperkultur zu fördern
  • alte Schleier zu lüften

Für hinderliche Systeme und Muster aus den letzten Jahrtausenden hab ich keine Zeit! (Im Innen und Aussen)

 

Mein Weg

 

Seit der 1.Menarche begleiten mich immer wieder starke Schmerzen –  Sexualität ist für mich primär ein natürlicher Genuss, der zu mir gehört, sich in meinem Leben wandelt und mich interessiert – Mutter werden war eine tiefgreifende Erfahrung und Erfüllung, so auch die spontane, unkomplizierte Wassergeburt in New Zealand mit Hebamme und „meinem“ damaligen Mann.

Mein Weg durch Mutterschaft und 16 Jahre EhefrauSein hatte viele Facetten. Es war eine Berg und Talfahrt mit aussergewöhnlichen und schönen Erlebnissen aber auch mit grundlegenden, tiefsten Verunsicher- ungen. Die innere Not war gross – ein jahrelanger Prozess von Orientierungs- losigkeit, Ängsten, Eifersucht, Zwang, Druck, Selbstkritik, Verzweiflung, Schuld, Trauer, Erschöpfung und Schlafstörungen. Die Schulzeit meiner Tochter und EheZeit warf mich in Spiralen von Wut-Resignation-Depression. Mein Körper verlor die Lebenskräfte – chronischer Eisen Mangel. Um zu überleben musste ich Antworten und neue Wege finden – mir erlauben.

Es wurde mir klar, dass unser Frauenkörper Ausdruck und Abbild ist, Resonanz-Körper und Träger aller Erfahrungen: Das sind Einflüsse aus der patriarchalen Kultur/ Gesellschaft – unserer Ahnen – unserer Umgebung, Erziehung, Bildung, unserer Beziehungen und Bindungen und kollektiven Frauenthematiken. Es ist wie ein Nebel, aus unterschiedlichen Schichten, der uns einhüllt. Mich interessiert was dahinter liegt, der persönliche Ausdruck und Impuls, unsere Heilung und Authentizität: das was wir selbstverantwortlich und selbstbestimmt gestalten können. Was das für uns Frauen und die Welt bedeutet, was es dazu braucht und was uns hindert – dem geh ich nach.

Meine Geschichte war ein langer Leidensdruck – sozusagen die selbsterfahrene Basis meiner Körperarbeit. Mit der Zeit und meinem „Dranbleiben“ wurden die Wehen weniger heftig, ich konnte hinschauen, verkraften, mein Wesen und Gefühle erkunden, würdigen und von Herzen annehmen, den Weg durch eine Scheidung gehen, viel Zeit für mich alleine, reflektieren, integrieren, meinen Körper und Geist entspannen und geniessen!

Jetzt hab ich meistens wieder angenehm warme Hände und Füsse und einen tiefen Schlaf 🙂

Bis hierhin und weiter voller Dankbarkeit auf der Spur vom weiblichen Wert und dem Abenteuer Leben…

 

..........................................................................................................