Traumasensible Körperarbeit


Primär geht es mir in meiner Körperarbeit um Entspannung, Genuss und Sinnlichkeit.

Auf dem Weg dort hin begegnen wir ev. Widerständen, Blockaden und Herausforderungen.

Diesen biete ich einen entspannten, achtsamen Raum:

Meine traumasensible Körperarbeit für Frauen.

In der heutigen Zeit durchweben Traumen unser Dasein. Sie liegen noch grossflächig im Dunkeln und sind eingewoben in alle unsere Lebensbereiche, werden vererbt und weitergeben, betreffen und formen unseren Körper, unsere Gesellschaft und Kultur.

Generell sind Trauma Ereignisse aus der Vergangenheit die unser Nervensystem nicht verarbeiten konnte, weil sie zu heftig und überfordernd waren. Sie sind zwar als Ereignis vorbei, wirken jedoch als unterschiedliche Körperprozesse weiter in unser Leben hinein.

Entwicklungstrauma sind weit verbreitet und betreffen alle in irgendeiner Form. Es sind überfordernde Erfahrungen aus der Schwangerschaft, Geburt und unserer frühen Kindheit (1.-3. Lebensjahr). In dieser sensiblen, ersten Zeit war unser Nervensystem noch nicht vollständig ausgebildet und daher sehr anfällig auf Überforderung. (z.B. das Kind schreien oder alleine lassen etc. Gewisse Erlebnisse können so schlimm und überwältigend sein, dass wir sie in unserer Psyche abspalten müssen, damit unser Organismus weiter leben kann.) Aus diesen Erfahrungen hat sich unsere individuelle Struktur eines mehr oder weniger flexiblen Nervensystems entwickelt und die Möglichkeit der Selbstregulation. Diese Struktur hat einen grossen Einfluss auf unser gesamtes Leben: wie wir auf Situationen reagieren, wie und ob wir sie verarbeiten und integrieren können. Menschen mit Entwicklungstrauma haben eine kleinere Stresstoleranz und sind anfälliger auf weitere Überforderungen.

Schocktrauma sind einzelne, einschneidende, krasse Erlebnisse.

Generationsübergreifende Trauma kommen aus der Vergangenheit, aus der patriarchalen Epoche, aus familiären, vererbten Themen, Muster und Erziehung: Ahninnen/Ahnen Thematiken.

Soziale Trauma betreffen das Kollektiv, ganze Gruppen, Länder etc. Z.B. in Naturkatastrophen, Terror Angriffe…

Spezifische Frauenthematiken:

  • Patriarchat
  • Schwangerschaft, Geburt, Mutterschaft
  • Untersuchungen, Operationen, Kaiserschnitt
  • Verhütung, Schwangerschaftsabbruch
  • Menstruation
  • Beziehungen, Ehe, Herkunfts- und eigene Familie, Scheidungen, Trennungen
  • Gewalt, Missbrauch
  • Sexualität
  • Krankheiten

 

Beispiele von Trauma Symptomen :

  • Unruhe
  • Hyperaktivität
  • grosse Mühe mit Entspannung
  • Schreckhaftigkeit
  • erhöhtes Erregungsniveau
  • Konzentrationsmangel
  • Gleichgültigkeit
  • Gereiztheit
  • Schweissausbrüche
  • beschleunigte Herztätigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Verdauungsbeschwerden
  • diffuse Körperwahrnehmung: den Körper oder einzelne Teile nicht spüren
  • chronische, körperliche Verspannungen
  • Beziehungs-Schwierigkeiten
  • Schwierigkeiten in der Sexualität
  • Krankheiten, Depressionen

Meine Unterstützung ist eine körper- und bindungsorientierte Begleitung in Form von: Entschleunigung, Körperwahrnehmung, Berührung, bis hin zu sinnlichen Massagen. Es gibt Angebote mit und ohne Berührung, immer ganz klar kommuniziert und als traumasensible Angebote gekennzeichnet. Wir arbeiten mit dem was sich uns im Moment zeigt. Die Ursachen- und Erzähl-Ebenen stehen dabei nicht an erster Stelle und sind hier für diese Arbeit auch nicht notwendig. Wir brauchen: Vertrauen, Sicherheit und gegenseitige Sympathie!

Als Basis dient mir die Methode: SEI®Somatische Emotionale Integration von Dami Charf

(Meine Arbeit kann und will keine medizinische, psychotherapeutische oder anders notwendige Behandlung ersetzen.)